Wärmepumpenanlage

Beispiel: Wärmepumpe Optimierung der Arbeitszahl
Dynamische Objektansicht der Paffrather Straße, GWG 1897 eG

Problem: Zu geringe Jahresarbeitszahl durch mangelhafte Hydraulik und Einstellung

Die ca. 80 kW Wärmepumpenanlage versorgt 17 WE mit ca. 1.510 m² Wohnfläche über eine monovalente Wärmepumpe für die Beheizung mittels Fußbodenheizung und Warmwasserbereitung. Die Wärmezufuhr aus dem Erdreich erfolgt über 11 Sonden mit ca. 1.100 m Gesamtlänge. Die Bestandsaufnahme zeigte Optimierungsbedarf. Eine Jahresarbeitszahl wurde in dem Projekt nicht vereinbart, erste Messwerte zeigten eine JAZ von ca. 2,5.

Folgende erste Optimierungen wurden vorgenommen:

  • Einstellung Sole-Pumpe – Energieeinsparung
  • Austausch Wärmepumpenregler mit Parameteroptimierung – Herabsenken der Vorlauftemperatur und Betrieb mit nur einem Kompressor – Energieeinsparung
  • Einstellung Förderhöhen Pumpen (Heizung + WWB) – Energieeinsparung

Die Monatsarbeitszahl wird für die laufende Überwachung kontrolliert. In 2007 zeigte sich eine geringe Verbesserung der Arbeitszahl. Das Diagramm in der dynamischen Objektansicht zeigt in den Sommermonaten mit überwiegendem Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung geringere Arbeitszahlen, da die durchschnittliche Temperatur der Wärmeversorgung auf ca. 50°C steigt.

Lösung: Dauerhafte Betriebsoptimierung und wirtschaftlicher Betrieb

Folgende Arbeiten stehen noch aus:

  • Einregulierung des Gesamtsystems (Hydraulischer Abgleich)
  • Versetzen des Außentemperaturfühlers
  • Austausch der Sole-Pumpe (geregelte gegen ungeregelte Sole-Pumpe)
  • Überprüfung Schaltschrank mit anschließender Funktionsprüfung (Sole-Pumpe,
    Taupunktwächter und Kompressor)
  • Endabnahme als erweiterte Inbetriebnahme
Nutzen:

Eine Online-Datenbank mit monatsgenauer Verfolgung ermöglicht zeitnahe Aussagen über die Qualität des Betriebszustandes. Nach Abschluss der Nachjustierung ist eine dauerhafte Kontrolle des optimalen Zustandes möglich.