Solarthermische Anlage
| Beispiel: | Überwachung der bestimmungsgemäßen Kollektorerträge einer Wohnbaugesellschaft |
| Problem: | Nicht bemerkter Anlagenausfall thermische Solaranlage
Eine Wohnbaugesellschaft betreibt thermische Solaranlagen auf energiesparenden Wohngebäuden zur Senkung der Nebenkosten. Z.B. durch Stagnation und Druckverlust in der Solaranlage, Ausfall des Kollektorfühlers oder elektrischer Bauteile wie Schaltelementen können thermische Solaranlagen ausfallen. Das Diagramm veranschaulicht einen Anlagenausfall Mitte Mai 2006. |
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| Lösung: | Zeitnahe Reaktion; Dauerhafte Betriebsoptimierung und wirtschaftlicher Betrieb
Eine Behebung der Ausfallursache erfolgte zeitnah innerhalb von ca. 3 Wochen. Die Anlage konnte im Jahresgesamtergebnis die Sollwerte erreichen. Die geringen Erträge im August wurden im strahlungsreichen September ausgeglichen. Generell gilt: Werden die Sollwerte einer Solaranlage mit der Ersteinstellung nicht erreicht, erfolgt im Zuge der erweiterten Inbetriebnahme eine Feineinstellung. Diese Nachjustierung soll innerhalb der ersten Strahlungswochen erfolgen. Je nach Notwendigkeit ist eine Nachbesserung durchzuführen. Ziel ist der „Gut“ Status der Anlage und das Erfüllen der Garantiewerte. Bis zum Abschluß der erweiterten Inbetriebnahme liest der ausführende Betrieb die Anlagenergebnisse aus. Sollte in Ausnahmefällen auch mit der Nachbesserung kein „Gut“ Status erreicht werden, muß z.B. eine „Schlecht“ Einstufung mit Ausgleichszahlung durch den Verantwortlichen erfolgen. |
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| Das Flussbild veranschaulicht die Phasen des Anlagenbetriebs.
Mit der Energiekontrolle werden die Betriebsergebnisse durch die Wohnbaugesellschaft langfristig überwacht. Die Auslesung erfolgt i.d.R. im Rahmen eines Wartungsvertrages. Anlagen ab ca. 50 m² werden dabei in den Sommermonaten monatlich kontrolliert, um Ausfälle direkt beheben zu können. Größere Anlagen weisen zudem über die Datenfernübertragung die Störmeldung „Anlagenausfall Solar“ aus. |
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| Nutzen: |
Eine Online-Datenbank mit monatsgenauer Verfolgung ermöglicht zeitnahe Aussagen über die Qualität des Betriebszustandes. Nach Abschluss der Nachjustierung ist mit der erweiterten Inbetriebnahme eine dauerhafte Nutzung mit Kontrolle des optimalen Zustandes möglich. Nach der Gewährleistungsphase erfolgt eine verbindliche Einstufung der Anlagen. Anlagenausfälle werden zeitnah behoben. Der Abschluss von Nachbesserungen wird verfolgt. |


